Alles rund um Reifen

Hier finden Sie alles Wissenswerte über Reifen.

Wir sind bemüht, Ihnen aktuelle Themen und Erkenntnisse mitzuteilen, und erweitern diese Seite ständig für Sie.

EU-Reifenkennzeichnung - Krafstoffeffizienz - Nasshaftung - Abrollgeräusch

Bedeutung Reifenbezeichnung zum Beispiel:

175/70 R 13 82 T

DOT-Nummer (Herstell- Zeitraum des Reifens)

Geschwindigkeitsindex

Wohin kommmen die besseren Reifen?

 

 

Ab dem 1. November 2012 gilt die neue EU-Reifenkennzeichnung

 

die_eu-reifenkennzeichnung_500

 

                       Kraftstoffeffizienz                Nasshaftung               Geräuschklassifizierung

                   kraftstoffeffizienz-_120     nasshaftung-_120      externes_rollgerusch-_120

nach oben

 

 kraftstoffeffizienz-1_500

 

kraftstoffeffizienz-2_500

 

kraftstoffeffizienz-3_500

nach oben

nasshaftung-1_500

 

nasshaftung-2_500

 

nasshaftung-3_500

nach oben

externes_rollgerusch-1_500

 

externes_rollgerusch-2_500

 

externes_rollgerusch-3_500

 

 

nach oben

Bedutung der Reifenbezeichnung

Die wichtigste Information beschreibt den Reifen. Sie steht auch in den Fahrzeugpapieren und sieht zum Beispiel so aus: "175/70 R 13 82 T".

In diesem Fall haben wir es mit einem

175 mm breiten Reifen zu tun, dessen Verhältnis von Höhe zu Breite 70% beträgt.

Heutzutage sind Pkw-Reifen fast ausschließlich mit einem "R" gekennzeichnet, was für die radiale Bauform der Karkasse steht.

Unser Beispielreifen besitzt einen Innen-Durchmesser von 13 Zoll (1 Zoll = 2,54 cm). Die auch Load-Index genannte Tragfähigkeitskennziffer "82" gibt die Belastbarkeit des Reifens an. Sie entspricht hier 475 kg bei einem Reifendruck von 2,5 bar. Das "T" am Ende unseres Beispiel-Codes weist auf die Geschwindigkeit hin, für die der Reifen freigegeben ist: In unserem Fall 190 km/h.

Die englische Bezeichnung „tubelessoder die Buchstabenfolge "TL" steht für "schlauchlos".

Auf Winter– oder Ganzjahresreifen prangt groß das M&S-Symbol (Matsch und Schnee). Heute verkaufte Neureifen müssen alle das E-Prüfzeichen tragen. Es garantiert die Einhaltung der europäischen Norm. Über das Herstellungsdatum des Reifens geben die letzten drei, beziehungsweise vier Stellen der so genannten DOT-Nummer Auskunft. Bis 1999 standen die dritt- und vorletzte Stelle für die Produktionswoche, die letzte Ziffer für das Produktionsjahr. Seit 2000 wird das Produktionsjahr zweistellig angegeben. Die Ziffernfolge 4001 bedeutet folglich, dass der Reifen im Oktober (40. Woche) 2001 produziert wurde.

Einige Reifen müssen in die vom Hersteller vorgegebene Laufrichtung abrollen. Dies wird mit Bezeichnungen wie „Rotation“, „Drehrichtung“, oder „Direction“ und einem Richtungspfeil angezeigt.

Nach Meinung des ADAC sollte jeder Autofahrer die "Sprache" seines Reifens verstehen. Nur so kann er vermeiden, dass ihm beim Reifenkauf alte Ladenhüter angedreht werden. Auch beim Gebrauchtwagenkauf lohnt sich ein sachkundiger Blick auf die Pneus. Die montierten Reifen müssen mit den Eintragungen im Fahrzeugschein übereinstimmen. Sonst kann es Ärger beim TÜV, bei Verkehrskontrollen und schlimmstenfalls sogar mit der eigenen Fahrzeugversicherung geben.

Stand 22.07.03

nach oben

 

Geschwindigkeitsindex

Geschwindigkeits-Index        
Zulässige Höchstgeschwindigkeit in km/h 
N 140
150
160
R
170 
S
180
190 
200 
210 
240 
270 
300
ZR  über 240
Reifenhersteller legt Höchstgeschwindigkeit fest

Das Kürzel ZR gilt generell für Reifen über 240 km/h und ist oft noch mit einem Zusatz versehen.
Beispiel: 225/45 ZR 17 Y.

(Quelle: http://www.reifen-woxikon.ch/geschwindigkeitsindex.php)

 

 

Bessere Reifen nach hinten


Der ADAC rät, bei einem Radwechsel das bessere Paar Reifen hinten zu montieren. Diese für manche überraschende Empfehlung hat einen einfachen Grund: Die Hinterachse ist für die Stabilität eines Fahrzeugs besonders wichtig. Abgefahrene Hinterreifen reduzieren das Seitenführungspotential der Hinterachse. Dadurch kann das Auto zum Beispiel auf nasser Fahrbahn ins Schleudern geraten. Fahrer sind mit einer solchen Situation häufig überfordert. Außerdem ist ein dadurch möglicher seitlicher Aufprall deutlich gefährlicher als ein frontaler Zusammenstoß: Knautschzone und Frontairbag helfen nur bei einem Frontalcrash.
 
Ein Radwechsel kann durch den unterschiedlichen Verschleiß der Reifen notwendig werden. Damit es gar nicht erst so weit kommt, rät der ADAC, die Reifen regelmäßig achsweise von vorne nach hinten zu wechseln. Vielfahrer sollten etwa alle 7.000 bis 10.000 Kilometer durchwechseln. Alle anderen sollten den Tausch zum Beispiel beim Wechsel von Sommerräder auf Winterräder oder bei der Inspektion durchführen lassen. 

 
Reifen müssen vielfältige Aufgaben bewältigen: sie übertragen sämtliche Kräfte zwischen dem Auto und der Straße. Diese werden beim Beschleunigen, beim Kurven fahren und beim Bremsen benötigt. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sollte das Reifenprofil mindestens vier Millimeter tief sein.

nach oben


 

radwechsel-mobil.de (Druckansicht)